{"id":467,"date":"2013-11-15T05:53:51","date_gmt":"2013-11-15T05:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/ggs-sunderplatz.de\/?page_id=467"},"modified":"2022-04-25T15:50:39","modified_gmt":"2022-04-25T15:50:39","slug":"schulgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ggs-sunderplatz.de\/?page_id=467","title":{"rendered":"Schulgeschichte"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #ff00ff;\">Die St\u00e4dtische\u00a0<\/span> <span style=\"color: #99cc00;\">Gemeinschaftsgrundschule<\/span> <span style=\"color: #ff9900;\">am Sunderplatz<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #33cccc; font-size: medium;\">Die ab dem Jahre 1918 errichtete Siedlung Heimaterde erf\u00fcllte durch ihre Bauweise und Anpassung an das Gel\u00e4nde die Prinzipien einer Gartenstadt in vollem Umfang. Bis zum Jahre 1940 waren bereits rund 1.000 Wohnungen entstanden. Schon in den fr\u00fchen Pl\u00e4nen des M\u00fclheimer Architekten Theodor Suhnel sollte am Sunderplatz als Ortsmittelpunkt ein \u201eMarktplatz, Schul- und Kirchberg\u201c entstehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #33cccc; font-size: medium;\">Schon 1930 forderte der (katholische) Kirchenbauverein: <em>\u201eWir haben jetzt schon 1200 Katholiken, und die Siedlung ist erst zu einem Drittel bebaut\u2026 Der Stadtteil Heimaterde wird in Zukunft zu den dicht bev\u00f6lkerten Bezirken in Hei\u00dfen geh\u00f6ren. Eine der dringlichsten Aufgaben ist die Errichtung einer Schule in der Siedlung. Die Stadt M\u00fclheim hat schon lange eine Schule in Hei\u00dfen beantragt. Eigentlich hapert es nur an den Finanzen.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00; font-size: medium;\">Diese Forderungen hielten auch nach dem Zweiten Weltkrieg an. Doch erst im Herbst 1949 wurde ein neues Schulhaus (Holzhaus) mit zwei Klassenr\u00e4umen, einem Lehrerzimmer und einem Garderobenraum errichtet, um den katholischen Kindern der Grundschule den weiten Weg zur Bismarckschule zu ersparen und den dortigen Raumangel zu beheben. Nach Fertigstellung des Hauses wurde am 16.01.50 die Schule mit vier Grundschulklassen belegt. am 25. Januar 1950 wurde diese Schule feierlich eingeweiht. 205 Kinder besuchten die Schule, die vermutlich zun\u00e4chst als Depandance der Kath. Schule am Priesters Hof gef\u00fchrt wurde. Der Barackenbau konnte jedoch nur eine Zwischenl\u00f6sung sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900; font-size: medium;\">In einer Schulgemeindeversammlung am 09.12.1954 im \u201eKrug zur Heimaterde\u201c erkl\u00e4rten Vertreter der Heimaterde u.a.: <em>\u201eBis zur Zerst\u00f6rung der Bl\u00fccherschule gingen die kath. Kinder der Heimaterde dort hin. Die Situation dieser Kinder ist heute, bei einem Weg von 45 Minuten, weitaus schlechter. Die Heimaterde hat nicht nur f\u00fcr M\u00fclheim die gr\u00f6\u00dfte Wohndichte, sondern auch die gr\u00f6\u00dfte Kinderdichte. Im Stadtteil Hei\u00dfen gehen etwa 500 Kinder zur katholischen Schule, etwa 30 katholische Kinder gehen in die evangelische Schule an der Gneisenaustra\u00dfe und 66 in die Gemeinschaftsschule am F\u00fcnterweg. 180 Kinder der ersten vier Jahrg\u00e4nge werden in einer zweir\u00e4umigen Baracke am Sunderplatz unterrichtet. Die Schulwege sind zu 2\/3 nicht ausgebaut. Ferner sind viele Stra\u00dfen stark befahren und eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Kinder.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffcc00; font-size: medium;\">Zwei Jahre sp\u00e4ter lesen wir:<em> \u201eIn der Schulausschusssitzung vom 6.2.1956 wurde einstimmig der Plan der Stadtverwaltung angenommen, auf dem Sunderplatz noch in diesem Jahre eine neue Schule zu errichten und zwar soll 1956 der 1. Bauabschnitt und 1957 der zweite get\u00e4tigt werden. \u00dcber diese Mitteilung herrscht bei den Eltern gro\u00dfe Freude.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffcc00; font-size: medium;\">F\u00fcr das neue Schulgeb\u00e4ude hatte die Krupp-Kleinwohnungsbau GmbH bereits 1953 der Stadt M\u00fclheim ein Grundst\u00fcck von 6.700 qm als Geschenk angeboten. Daran war die Bedingung gekn\u00fcpft, dass innerhalb von f\u00fcnf Jahren eine kath. Volksschule gebaut w\u00fcrde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993366;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der Chronik der \u201eBismackschule\u201c lesen wir: <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Am 6.9.56 erfolgte der Umzug der Kinder vom Sunderplatz zur Gastschule an der Filchnerstra\u00dfe. Der Abbruch der Baracken und deren Wiederaufbau an der katholischen Schule an der Bruchstra\u00dfe kostet 26.000 DM. Mit dieser Summe hat die Stadtverwaltung nicht gerechnet. Sie musste erst genehmigt werden. Mittlerweile ist die Genehmigung erteilt, aber bis heute, den 29.9.56, ist der 1. Spatenstich an der neuen Schule noch nicht gemacht worden. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #993366; font-size: medium;\">Wann dieser \u201eErste Spatenstich\u201c erfolgte, ist nicht zu ersehen; jedoch Ende Dezember 1956 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008080; font-size: medium;\">Am 11.9.1958 findet die Einweihung der neuen Schule am Sunderplatz statt. Lassen wir die Chronisten der Bismarckschule sprechen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008080;\"><em><span style=\"font-size: medium;\">\u201eEndlich ist die Schule da\u2026 Man kann durchaus von einer Musterschule sprechen, denn der Neubau, der sich im Schatten der Theresienkirche erhebt, erf\u00fcllt die Voraussetzungen, die eine Schule in einer geschlossenen Siedlung zu erf\u00fcllen hat, [\u2026]\u201c\u00a0 <\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008080;\"><em><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #ff0000;\">(Hans-Dieter Strunck)<\/span><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00; font-size: medium;\">Im Jahre 2018 feierten wir das 60j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der neuen Schule am Sunderplatz.<\/span><\/p>\n<h3><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die St\u00e4dtische\u00a0 Gemeinschaftsgrundschule am Sunderplatz Die ab dem Jahre 1918 errichtete Siedlung Heimaterde erf\u00fcllte durch ihre Bauweise und Anpassung an das Gel\u00e4nde die Prinzipien einer Gartenstadt in vollem Umfang. 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